Spin Polo KYC & AML Richtlinie

Spin Polo ist als Online-Casino und Sportwettenanbieter verpflichtet, die gesetzlichen Anforderungen zur Geldwäschebekämpfung und Terrorismusfinanzierungsprävention zu erfüllen. Die KYC-Prozesse (Know Your Customer) und AML-Massnahmen (Anti-Money Laundering) dienen dem Schutz aller Nutzerinnen und Nutzer sowie der Integrität der Plattform. Diese Richtlinie erläutert die geltenden Pflichten im Einklang mit den schweizerischen Regulierungsanforderungen.

Zweck von KYC und AML

Spin Polo wendet KYC- und AML-Verfahren an, um die Identität der Nutzerinnen und Nutzer zu bestätigen, Betrug zu verhindern und Finanzkriminalität wirksam zu bekämpfen. Die nachfolgenden Grundsätze beschreiben die zentralen Verpflichtungen gegenüber allen Kontoinhabenden:

  • Fairness im Spiel: Alle Nutzerinnen und Nutzer nehmen unter gleichen Bedingungen teil, ohne Manipulation oder Benachteiligung.
  • Nutzersicherheit: Personenbezogene Daten und finanzielle Mittel werden durch geeignete Sicherheitsmassnahmen geschützt.
  • Transparenz: Die angewandten Verfahren zur Identitätsprüfung und Transaktionsüberwachung sind nachvollziehbar und dokumentiert.
  • Einhaltung der Regulierungsanforderungen: Die Plattform handelt im Einklang mit dem schweizerischen Geldwäschereigesetz (GwG) sowie den Vorgaben der zuständigen Aufsichtsbehörden.

KYC-Anforderungen

Jede neu registrierte Person ist verpflichtet, eine vollständige Identitätsprüfung zu durchlaufen, bevor Einzahlungen, Auszahlungen oder bestimmte Kontofunktionen aktiviert werden können. Im Rahmen des Dokumenteneinreichungsverfahrens können folgende Unterlagen angefordert werden:

  • Amtliches Lichtbildausweis-Dokument: Gültiger Reisepass, nationale Identitätskarte oder ein gleichwertiger staatlich ausgestellter Ausweis zum Zweck der ID-Verifizierung.
  • Adressnachweis: Aktueller Beleg, der den gemeldeten Wohnsitz der kontoführenden Person bestätigt, beispielsweise eine Rechnung oder ein behördliches Schreiben.
  • Nachweis der Zahlungsmittelinhaberschaft: Dokumente, die belegen, dass die verwendete Zahlungsmethode auf den Namen der kontoführenden Person registriert ist.

Die Plattform behält sich das Recht vor, zusätzliche Unterlagen anzufordern, sofern dies zur Erfüllung der gesetzlichen Pflichten zum Kontoschutz und zur Nutzeridentifikation erforderlich ist.

AML-Massnahmen

Spin Polo setzt umfassende Kontrollmechanismen ein, um Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Finanzaktivitäten auf der Plattform zu unterbinden. Die folgenden Massnahmen sind fester Bestandteil des AML-Rahmens:

  • Transaktions- und Aktivitätsüberwachung: Sämtliche Kontobewegungen werden kontinuierlich auf ungewöhnliche Muster oder verdächtige Aktivitäten geprüft.
  • Automatisierte Erkennungsregeln: Technische Systeme identifizieren regelwidrige Transaktionen und lösen bei Bedarf manuelle Überprüfungen aus.
  • Verstärkte Sorgfaltspflicht: Bei Hochrisikosituationen oder erhöhtem Gefährdungspotenzial werden vertiefte Prüfverfahren eingeleitet.
  • Überprüfung grosser und ungewöhnlicher Überweisungen: Transaktionen, die definierte Schwellenwerte überschreiten oder nicht dem üblichen Nutzungsverhalten entsprechen, werden gesondert analysiert.
  • Risikobewertung: Jeder Kontoinhaber wird anhand festgelegter Risikokriterien eingestuft, um gezielte Kontrollmassnahmen anzuwenden.
  • Sanktions- und PEP-Prüfung: Alle Nutzerinnen und Nutzer werden mit internationalen Sanktionslisten sowie Listen politisch exponierter Personen (PEP) abgeglichen.
  • Meldepflichten gegenüber Behörden: Bei begründetem Verdacht auf illegale Aktivitäten werden die zuständigen schweizerischen Behörden entsprechend den gesetzlichen Meldepflichten informiert.

Verbotene Aktivitäten

Zur Unterstützung der KYC- und AML-Konformität gelten auf der Plattform klar definierte Nutzungsbeschränkungen, die für alle Kontoinhabenden verbindlich sind. Folgende Handlungen sind ausdrücklich untersagt:

  • Mehrfachkonten: Das Anlegen oder Betreiben von mehr als einem Benutzerkonto pro Person ist nicht gestattet.
  • Gefälschte oder fremde Dokumente: Die Einreichung verfälschter, gestohlener oder nicht auf die eigene Person ausgestellter Ausweisdokumente im Rahmen der Dokumenteneinreichung ist verboten.
  • Geldwäscheversuche: Jeder Versuch, Gelder illegaler Herkunft über die Plattform zu verschleiern oder einzuspeisen, verstösst gegen diese Richtlinie.
  • Systemmanipulation: Massnahmen zur Umgehung oder Beeinflussung von Überwachungs- oder Sicherheitssystemen der Plattform sind unzulässig.
  • Weitergabe oder Verkauf von Kontozugängen: Kontodaten dürfen nicht an Dritte weitergegeben, vermietet oder verkauft werden.
  • Nutzung fremder Zahlungsmittel: Zahlungsmethoden, die nicht auf den Namen der kontoführenden Person registriert sind, dürfen nicht verwendet werden.
  • Falsche Identitätsangaben: Die Angabe unzutreffender persönlicher Daten bei Registrierung oder Verifizierung ist untersagt.

Konsequenzen bei Nichteinhaltung

Verstösse gegen die KYC- und AML-Richtlinien werden von Spin Polo konsequent verfolgt und ziehen entsprechende Massnahmen nach sich. Bei festgestellten Verstössen können folgende Massnahmen ergriffen werden: vorübergehende oder dauerhafte Kontosperrung, Einfrierung oder Einziehung von Geldern, die mit verdächtigen Aktivitäten in Verbindung stehen, Annullierung von Wetten oder Gewinnen, sowie eine Meldung an die zuständigen schweizerischen Behörden, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist.

Pflichten der Nutzerinnen und Nutzer

Jede kontoführende Person ist verpflichtet, bei der Registrierung sowie im laufenden Betrieb stets korrekte und aktuelle persönliche Angaben zu hinterlegen. Die Identitätsprüfung muss innerhalb der von der Plattform gesetzten Fristen vollständig abgeschlossen werden, damit der Kontoschutz gewährleistet bleibt. Werden zusätzliche Unterlagen zur Dokumenteneinreichung oder Verifizierung angefordert, ist diesen Anfragen unverzüglich und vollständig nachzukommen. Zur Nutzung der Plattform dürfen ausschliesslich Zahlungsmethoden verwendet werden, deren Inhaberschaft auf die registrierte Person lautet. Darüber hinaus sind Nutzerinnen und Nutzer gehalten, verdächtige Aktivitäten oder unberechtigte Kontobewegungen umgehend dem Kundendienst zu melden.

Faire Spielbedingungen und Transparenz

Spin Polo verpflichtet sich zur Einhaltung der höchsten Standards in Bezug auf Fairness und Transparenz, um alle Nutzerinnen und Nutzer zu schützen und ein sicheres Umfeld auf der Plattform zu gewährleisten. Die folgenden Grundsätze bilden die Basis für verantwortungsvolles Handeln:

  • Einhaltung der KYC- und AML-Standards: Alle Prozesse zur Nutzeridentifikation und Geldwäschebekämpfung werden strikt nach den regulatorischen Anforderungen umgesetzt.
  • Vertraulichkeit und Schutz personenbezogener Daten: Erhobene persönliche Daten werden ausschliesslich zu den angegebenen Zwecken verwendet und nach geltenden Datenschutzvorschriften behandelt.
  • Fortlaufende Überwachung auf verdächtige Aktivitäten: Transaktions- und Verhaltensmuster werden kontinuierlich geprüft, um Unregelmässigkeiten frühzeitig zu erkennen.
  • Prävention von Manipulation und unfairem Verhalten: Technische und organisatorische Massnahmen verhindern den Missbrauch der Plattform zum Nachteil anderer Nutzerinnen und Nutzer.
  • Nutzerunterstützung in Sicherheitsfragen: Alle Kontoinhabenden haben Zugang zu Informationen und Unterstützung rund um Kontosicherheit und verantwortungsvolles Spielen.
  • Geteilte Verantwortung: Die Plattform und ihre Nutzerinnen und Nutzer tragen gemeinsam Verantwortung für die Aufrechterhaltung eines sicheren und regelkonformen Spielbetriebs.
  • Gleiche Bedingungen für alle: Sämtliche Nutzerinnen und Nutzer unterliegen identischen Prüfverfahren und Nutzungsbedingungen, ohne Ausnahmen oder Sonderbehandlungen.

Aktualisiert: